digitaler widerstand

geschichtswissenschaft aus hannover

Wie Blogs auch sein können 17. Juni 2013

Filed under: Uncategorized — boerne4 @ 07:02

Gerade habe ich

http://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/2013/06/15/von-der-urkatastrophe-zur-der-urpeinlichkeit-hohenzollernscher-fassaden/

gelesen, vor allem wegen des Themas, weil mich diese Schlossfassade in Mitte mehr irritiert als erfreut. Aber dann bin ich in der Diskussion gelandet und deren Lektüre hat nahezu mehr Gewinn gebracht als der Artikel selbst. Aha, denke ich, geht doch. Warum aber geht es nicht bei den Geschichtsblogs, die ich kenne und mehr oder weniger regelmäßig lese? Liegt es vielleicht gar nicht an den Blogs, sondern an den Bloggern? Woran liegt es, wenn die meisten Kommentarspalten eher leer bleiben oder wenn sie gefüllt sind, dann doch eher mit Peinlichkeiten? Weshalb mir die leeren eher gefallen … Vielleicht sind wir – noch? – nicht in der Lage, gute Diskussionen über das Netz zu führen? Fehlt uns die intellektuelle „Leichtigkeit“, müssen wir immer eher „draufhauen“, als das vorgegebene Thema weiter zu entfalten, zu drehen und zu wenden? Oder sind Blogs für ernsthafte wissenschaftliche Debattenanfänge gar nicht wirklich geeignet? Die Fragen, die mich jedenfalls derart berühren, stelle ich auch nicht (mehr) im Blog vor, die diskutiere ich in anderen, persönlichen, Zusammenhängen.

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